Berufsbildende Schulen

Bei diesen Schulformen handelt es sich um Einrichtungen der beruflichen Ausbildung, die

  • ohne Berufsabschluss, aber mit fachlichem Schwerpunkt (Fachoberschulen),
  • mit Berufsabschluss (Berufsschulen) oder
  • mit einer spezifische Qualifikation nach einer Berufsausbildung (Fachschulen) abgeschlossen werden.

1. Fachoberschulen (FOS)

Sie sind an beruflichen Fachrichtungen ausgerichtet und zählen deswegen zu den berufsbildenden Schulen (ohne Berufsabschluss). Sie ermöglichen den Erwerb des so genannten "Fachabiturs" bzw. des Abiturs.

Voraussetzung: mittlere Reife oder ein vergleichbarer Abschluss

Abschluss: Fachhochschulreife nach Klasse 12 (auch Fachabitur) berechtigt zum Studium an Hochschulen und teilweise zum Bachelor Studiengang an Universitäten.

Der Abschluss der 13. Klasse vermittelt, in Zusammenhang mit einer zweiten Fremdsprache, die allgemeine Hochschulreife (Abitur), die zum Studium an allen deutschen Hochschulen berechtigt.

2. Berufsschulen (BBS)

Sie sind eine der beiden Säulen der dualen Ausbildung. Sie haben die Aufgabe, die Allgemeinbildung und die jeweilige fachliche Bildung zu fördern.

Voraussetzung : abhängig vom Ausbildungsbetrieb

Abschluss: Gesellenbrief (Handwerk), Facharbeiterbrief (technische Berufe der Industrie) oder IHK-Prüfungszeugnis (meist kaufmännische Berufe) berechtigen zur Ausübung des erlernten Berufes oder zu weiterführenden Ausbildungen an Fachschulen oder Hochschulen.

3. Fachschulen

Fachschulen sind in Deutschland Studieneinrichtungen, die ein Fachstudium mit starkem Praxisbezug anbieten.

Voraussetzung: berufliche Erstausbildung und Berufserfahrungen

Abschluss: "Staatlich geprüfter...".
Dieser Abschluss qualifiziert zur Übernahme erweiterter beruflicher Verantwortung und Führungstätigkeit. Er befähigt zur beruflichen Selbstständigkeit und ist z.B. anerkannt als Voraussetzung für die Eintragung in die Handwerksrolle.