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Keramik – Tradition in Zukunft: Der Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale e.V. (BKRI)

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Keramische Rohstoffe und Industrieminerale sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken: Zu den in Deutschland abgebauten keramischen Rohstoffen und Industriemineralen zählen insbesondere Spezialton, Kaolin (auch Porzellanerde genannt), Quarzsand, Quarzit (Gestein mit einem Quarzgehalt ab 98 Prozent), Feldspat (Silikat-Mineral), Klebsand (Verwitterungsprodukt von Sandsteinen), Bentonit (ein Gestein, das eine Mischung aus verschiedenen Tonmineralen darstellt) und Kieselerde. Diese hochwertigen Rohstoffe sind von enormer ökonomischer Bedeutung. Jeder Deutsche verbraucht im Laufe seines Lebens 35 Tonnen keramische Rohstoffe und Industrieminerale.

Keramische Rohstoffe und Industrieminerale sind Grundsteine   der   industriellen   Produktion Deutschlands. So werden sie als Basisrohstoffe beispielsweise in der Fein- und Grobkeramik (Geschirr, Zierkeramik, Fliesen, Mauer- und Dachziegel, Steinzeugrohre), in der Sanitärkeramik, der Technischen Keramik, der Feuerfest-, Gießerei- und Stahlindustrie sowie in der Baustoffindustrie wie auch im Bereich des Umweltschutzes eingesetzt

Was ist die Kernaufgabe Ihrer Einrichtung und (wo) treffen bei Ihnen Tradition und Zukunft aufeinander?

Der Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale e.V. (BKRI) setzt sich seit 1950 (damals noch als Verband feuerfeste und keramische Rohstoffe e. V.) für eine Vielzahl verschiedener Aufgaben im Kontext von Rohstoffgewinnung, Rohstoffaufbereitung und –Verarbeitung ein. Der BKRI vertritt die Interessen seiner Mitgliedsfirmen gegenüber Behörden, Verbänden, Kommunen und der Öffentlichkeit sowohl auf deutscher als auch auf europäischer Ebene. Als Wirtschaftsverband verfolgt der BKRI als langfristiges Ziel die Gewährleistung und Verbesserung der Existenzvoraussetzungen und der gesetzlichen Rahmenbedingungen seiner Mitgliedsfirmen.

Schwerpunkte der Verbandstätigkeit sind hierbei unter anderem die wirtschaftspolitische Vertretung, die fachliche Beratung, die Rohstoffsicherung auf allen Planungsebenen, konkrete Abbauvorhaben, Umweltschutz sowie Umweltrecht, Energiepolitik, die deutsche und europäische Gesetzgebung, Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement sowie -Sicherung, Fragen der Aus- und Weiterbildung sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Die zukunftsträchtigen Bereiche Umweltschutz sowie Forschung und Entwicklung sind für uns hierbei besonders wichtig.

Der Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale e.V. (BKRI) ist in einer Zeit immer komplexer werdender Vorgänge und Tätigkeitsanforderungen das Bindeglied zwischen Mitgliedern und Kommunen, Behörden, der Presse und den Bürgern. Ziel ist es, auch zukünftig die Rahmenbedingungen der rohstoffgewinnenden und -verarbeitenden Betriebe zu gewährleisten und zu verbessern.

Dr. Matthias Schlotmann

Tel.: 02631 – 95 60 450
E-Mail: info@bkri.de

Was ist für Sie aktuell das spannendste Thema im Arbeitsalltag?

Ein hoch aktuelles Thema ist für uns die Digitalisierung, die in sämtliche Bereiche Einzug hält. Bei uns als Wirtschaftsverband stehen daneben Innovation und Forschung im Mittelpunkt. Wir forschen mit dem Ziel, neue und verbesserte Produkte zu entwickeln. So arbeitet der BKRI beispielsweise eng mit dem Forschungsinstitut für Anorganische Werkstoffe -Glas/Keramik- GmbH (FGK) in Höhr-Grenzhausen zusammen. Aktuell hochbrisant sind zurzeit die Themen Energie und Energiekosten. Unsere Mitgliedsunternehmen stehen im internationalen Wettbewerb und werden durch die neuen deutschen CO2 Steuern stark belastet. Wir suchen hier im Dialog mit der Politik nach Lösungen und streben Entlastungen für unsere Mitgliedsfirmen an.

Wo sehen Sie im Zusammenhang mit Ihrem Tagesgeschäft die größte Herausforderung in der Zukunft?

Eine wichtige Herausforderung liegt für den BKRI im Bereich Rahmenbedingungen – Gesetzgebung – Rohstoffsicherung. Wir brauchen langfristige Planungs- und Investitionssicherheit. Es ist unsere Aufgabe, der Öffentlichkeit die enorme Bedeutung unserer heimischen Rohstoffgewinnung darzulegen. Denn unsere Rohstoffe sind Grundlage unseres Fortschritts und damit auch unseres Wohlstands.

Aber auch Themen aus der Bundesebene wie Umweltrecht, Naturschutzrecht, Wasserrecht, Energiethemen, Stoffrecht und Steuerthemen rücken immer wieder in den Vordergrund.

Was begeistert Sie persönlich an Ihrer Aufgabe?

Die Arbeit in unserer Branche ist enorm abwechslungsreich und gleichzeitig innovativ. Wir möchten junge Menschen für unsere zukunftsträchtige Branche begeistern. Hier gibt es viele interessante Möglichkeiten: neben gewerblich-technischen Berufen existiert zum Beispiel auch ein breites Angebot an Laborberufen oder Studiengängen in die Keramik und Baustoffe – Steine und Erden-Industrie. Dies alles bei modernen Arbeitsbedingungen und einer fairen Bezahlung.

Die gesamte Vorstellung des BKRI gibt es hier: https://www.bkri.de/

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