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Keramik – Tradition in Zukunft: Staatliche Fachschule für Keramik

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Die Fachschule für Keramik, mit den beiden Fachrichtungen „Technik“ und „Gestaltung/Design“, steht für praxisnahe und zukunftsorientierte Fort- und Weiterbildung im Bereich der gesamten keramischen Branche.

Als eine Schulform der Berufsbildenden Schulen versteht sich die Fachschule mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung (gegründet 1876) als Zulieferer von ausgezeichnetem keramischen Fachpersonal für Handwerk, Industrie, Ausbildungsstätten u.v.m.. Durch die vielfältigen Möglichkeiten die Ausbildung sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit, d.h. berufs- und damit auch nachfrageorientiert unter Beibehaltung des eigenen Arbeitsplatzes, durchlaufen zu können, bietet die Fachschule fast für jeden Bedarf eine Fort- und Weiterbildungsmöglichkeit. Ob mit Erstausbildung oder ohne, ob mit Hauptschulabschluss oder Abitur, ob mit oder ohne spezielle Fachkenntnisse im Bereich der Keramik, jeder erhält eine Chance zur Qualifikation für das mittlere und höhere Management im keramischen Bereich. Gute Kooperationen mit der Branche schon während der Ausbildungszeit, sowie eine verstärkte Nachfrage nach unseren Absolventinnen und Absolventen erhöht die Chance auf ein zufriedenes und anerkanntes Berufsleben in der Zukunft.

Was ist die Kernaufgabe Ihrer Einrichtung und (wo) treffen bei Ihnen Tradition und Zukunft aufeinander?

Zum einen legen wir im Bereich Gestaltung/Design hohen Wert auf die Erhaltung der traditionellen Techniken des Handwerks und versuchen diese in die moderne Gestaltung und das moderne Design einfließen zu lassen. Die Einbindung und Nutzung von modernen Produktionsverfahren, wie Beispielsweise dem 3D-Druck, ist nicht nur in den technischen Bereichen, sondern auch hervorragend für die kreativen Prozesse der Gestaltung möglich. Traditionelle Techniken können so, mit moderner Gestaltung kombiniert, zu immer neuen kreativen Gestaltungsprozessen führen.

Im Bereich Technik werden alle traditionellen und modernen Produktionsverfahren und deren Möglichkeiten angeboten. Die Einbindung der modernsten IT-Verfahren führt dabei immer wieder zu neuen Projekten sowie Anwendungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. All dies immer bezogen auf praxisorientierte Problemstellungen und in Kooperationen mit den entsprechenden Firmen und Instituten.

Klaus Lehnhäuser

Tel.: 02624 940711   
E-Mail: klehnhaeuser@fs-keramik.de

Was ist für Sie aktuell das spannendste Thema im Arbeitsalltag?

Zum einen ist es für eine Bildungseinrichtung unerlässlich sich mit der inhaltlichen Auseinandersetzung thematisch an die Geschwindigkeit der praktischen Entwicklung anzupassen. Dazu sind Offenheit und ein ständiger eigener Weiterbildungswille unerlässlich. Zum anderen müssen aber auch für den sich ständig verändernden Fachkräftemarkt neue Chancen eröffnet werden. Duale und berufsintegrierte Ausbildungsmöglichkeiten sind hier in Zukunft gefragt. Dabei den Betrieben beratend zur Seite zu stehen und immer neu angepasste Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten, wird in Zukunft für uns immer wichtiger werden.

Wo sehen Sie im Zusammenhang mit Ihrem Tagesgeschäft die größte Herausforderung in der Zukunft?

In meinen Augen müssen wir den zweiten Bildungsweg und somit die Lebenswegplanung ohne Abitur und Hochschulabschluss wieder mehr ins Interesse der jungen Menschen bringen. Die sich hier in Zukunft ergebenden m.E. sehr guten Chancen werden heute viel zu wenig genutzt und sind auch nicht mehr im Fokus der Gesellschaft. Dies muss sich in Zukunft ändern. Praktisches Arbeiten gepaart mit hochwertigem theoretischen Wissen wird die Zukunft der Arbeitswelt sein. Ebenso müssen wir es noch schaffen den IT- und KI-Bereich mehr in alle Ebenen der Aus- und Weiterbildung zu integrieren.

Was begeistert Sie persönlich an Ihrer Aufgabe?

Die Branche der Keramik ist so vielschichtig und differenziert, dass man hier immer wieder neue Möglichkeiten entdeckt, die eine eigene Herausforderung generieren. Diese Herausforderungen, so unterschiedlich sie auch sein mögen, in einer pragmatischen Form vielen jungen Menschen zugänglich zu machen, erfüllt mich immer wieder mit Freude.

Würden Sie Jugendlichen empfehlen beruflich die Richtung Keramik/Feuerfest/Glas zu gehen? Was genau? Warum/Warum nicht?

Die Keramik mit all ihren Facetten bietet wirklich für jeden etwas. In allen Bereichen des beruflichen Werdeganges und auch in allen Bereichen der eigenen Interessen – künstlerisch, kreativ, technisch, entwickelnd, forschend, zukunftweisend. Da die Keramik, obwohl es dem größten Teil der Gesellschaft nicht bewusst ist, in fast allen Lebensbereichen eine wichtige Rolle spielt und da die Keramik in vielen zukunftsorientierten Wissenschaftsbereichen eingesetzt wird, hat jeder in dieser Branche gute Chancen einen passenden Beruf in einer ihm passenden Stellung zu finden. Die Entwicklung in der Keramik ist rasant und dies wird auch in der Zukunft so sein.

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