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Wäller Spitzen – Führungskräfte im Portrait –

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6 Fragen und 3 "Quickies"

1. Bitte stellen Sie sich kurz vor – wer sind Sie? Wo arbeiten Sie/engagieren Sie sich? Welche Aufgaben haben Sie dort?

Mein Name ist Sabine Raimund, ich bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder im Alter von 2 und 4 Jahren. Ursprünglich stamme ich aus Berlin und lebe nun seit knapp 4 Jahren im Westerwald. Ich bin Geschäftsführerin (gemeinsam mit Herr Sunderhaus) der Katharina Kasper ViaSalus GmbH mit Sitz in Dernbach. In meinem direkten Verantwortungsbereich liegen die 2 Krankenhäuser in Dernbach und Zell, 2 Medizinische Versorgungszentren und ein lokales Gesundheitszentrum in Traben-Trarbach. Meine Aufgaben umfassen die strategische (medizinische, personelle und langfristige) Entwicklung der Einrichtungen im Marktumfeld sowie deren wirtschaftliche Verantwortung gemeinsam mit den örtlichen Betriebsleitungen im Unternehmensverbund.

 

2. Bitte skizzieren Sie grob Ihren Lebenslauf, bis hin zur heutigen Tätigkeit. War es für Sie immer klar, dass Sie (Führungs-)Verantwortung übernehmen möchten?

Ich bin ursprünglich gelernte Medizinische Fachangestellte und habe meine Ausbildung in Berlin im HELIOS Klinikum Berlin Buch absolviert. Im Anschluss habe ich diesen Beruf auch 4 Jahre ausgeführt und berufsbegleitend Betriebswirtschaft studiert. Im Zuge dieses Studiums erwuchs der Wunsch, langfristig mehr Verantwortung zu übernehmen. Es war jedoch keine Vorstellung seit meiner Kindheit, sondern resultierte aus der Übernahme von zusätzlichen Aufgaben und der Freude, die sich dabei im Umgang mit den Mitarbeitern, Kollegen und Teammitgliedern im täglich Doing ergab. Nach dem Studium wechselte ich innerhalb des Unternehmens in das Managementtraineeprogramm und wurde an 4 Standorten deutschlandweit eingesetzt. Im Anschluss war ich 1 Jahr Assistentin der Geschäftsführung in der HELIOS Klinik Helmstedt, an die sich im Jahr 2012 die erste Position als Geschäftsführerin im HELIOS Seehospital in Sahlenburg anschloss. Von 2014 bis 2016 übernahm ich die Integration der Kliniken DKD und Aukamm in den HELIOS Verbund als Geschäftsführerin nach Übernahme aus der Rhön-Transaktion. Von 2016 bis 2020 führte ich den Gesamtstandort Bad Berleburg mit rund 1.000 Mitarbeitern, welcher eine somatische Klinik, eine Rehaklinik und ein MVZ umfasste. Aufgrund des Familienzuwachses 2019 wechselte ich Mitte 2020 zur Dernbacher Gruppe Katharina Kasper und vereinte damit Familie und Beruf, da sich mit zwei kleinen Kindern das Pendeln deutlich schwerer gestalten ließ.

 

3. Worin sehen Sie bei Ihrer heutigen Tätigkeit die größte Herausforderung und was macht Ihnen am meisten Spaß?

Die größte Herausforderung in meiner jetzigen Tätigkeit sind der schwierige Gesundheitsmarkt und die stetigen Anpassungen an die zur Verfügung stehenden Ressourcen. Es wird zunehmend schwerer, seine Kreativität einzubringen in einem stark regulierten Markt. Hinzu kommt die hohe Komplexität und Bürokratie. Mein täglicher Ansporn sind meine Mitarbeiter und die Tätigkeit an sich. Am Ende helfen wir Menschen und bewegen wir Menschen. Wir helfen Ihnen in unseren Einrichtungen wieder gesund zu werden oder in ihrem Lebensumfeld zurecht zu kommen und wir tun dies mit dem hohen Engagement meiner Mitarbeiter, die sich jeden Tag motivieren lassen, ihre Arbeit gerne zu tun und sich auch gerne bewegen mehr zu lernen, mehr zu schaffen und für sich selbst zufrieden zu sein. Das gelingt uns nicht immer aber ist jeden Tag unser gemeinsames Bestreben mit meinen Leitungen.

 

4. Was braucht eine gute Führungskraft? ( 3 Stichworte)

  • Rückgrat
  • Menschlichkeit
  • Visionen (Perspektiven) -abstraktes Denken

5. Was bedeutet für Sie Erfolg?
Wenn geplante Dinge gelingen oder man gemeinsam aus Themen, die nicht gelungen sind lernt. Wenn langfristige Perspektiven Mitarbeitern Halt geben und motivieren, Ihren Job gern zu tun und im Wesentlichen die daraus resultierende wirtschaftliche Stabilität der Einrichtungen. Das ist die Arbeitsplatzsicherheit für uns alle.

 

6. Was raten Sie jungen Menschen, die Verantwortung übernehmen möchten? Was sollten sie mitbringen, um gut gerüstet zu sein?
Fleiß, Fleiß, Fleiß – Sie müssen nicht alles wissen, sie müssen aber die Zeit aufbringen, sich Wissen anzueignen, wenn es nötig ist. Erfahrungen sammeln und ein Vorbild suchen, mir hat eine Mentorin viele Jahre geholfen, meinen Platz in der hart umkämpften Führungskräftewelt zu finden und trotzdem ich selbst zu bleiben. Durchhaltevermögen und Mut auch unbequeme Dinge anzupacken

Teamplayer oder Solokünstler?

Teamplayer.

Früher Vogel oder Nachteule?

Nachteule (mit 2 Kindern derzeit nicht lebbar)

Schachbrett oder Moutainbike?

Snowboard

Raimund (2)
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