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Wäller Spitzen – Führungskräfte im Portrait –

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6 Fragen und 3 "Quickies"

1. Bitte stellen Sie sich kurz vor – wer sind Sie? Wo arbeiten Sie/engagieren Sie sich? Welche Aufgaben haben Sie dort?

Mein Name ist Ulrich Neuroth. Seit Januar 2021 bin ich Direktor der Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes mit Sitz in Montabaur. Die Autobahngesellschaft ist im Zuge der größten Reform in der Geschichte der Autobahn entstanden und seit 1. Januar 2021 als Europas größte Autobahnbetreiberin mit zehn Niederlassungen für mehr als 13 000 Streckenkilometer verantwortlich. Wir in der Niederlassung West kümmern uns um die Streckenabschnitte im überwiegenden Teil von Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Südhessen sowie im Rhein-Main-Gebiet. Hier sorgen wir für einen reibungslosen Betrieb der Autobahnen und sind ebenfalls für die Planung, den Bau, die Sanierung und die Instandhaltung der Strecken zuständig. Zu den Kernaufgaben gehören auch die Bereiche Verkehrsmanagement, Baustellenkoordinierung, strategische Verkehrsentwicklung sowie der Umwelt- und Lärmschutz. Mit rund 1570 Streckenkilometern managt die Niederlassung West mit ihren fünf Standorten und 22 Autobahnmeistereien das größte Autobahnbestandsnetz der zehn Niederlassungen. Aktuell sind in der Region West rund 1400 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt.

 

2. Bitte skizzieren Sie grob Ihren Lebenslauf, bis hin zur heutigen Tätigkeit. War es für Sie immer klar, dass Sie (Führungs-)Verantwortung übernehmen möchten?

Aufgewachsen im Westerwald, habe ich nach dem Abitur in Montabaur an der Universität Karlsruhe Bauingenieurwesen studiert und anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Institut für Massivbau gearbeitet. Nach dem Referendariat bei der Straßenverwaltung Rheinland-Pfalz war ich hier in verschiedenen leitenden Positionen tätig und war im Anschluss zehn Jahre Referent im rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium. Im Jahr 2010 wurde ich zum Leiter des Landesbetriebs Mobilität in Diez bestellt. Im Sommer 2015 habe ich die Leitung des damaligen Autobahnamtes in Montabaur übernommen, seit Jahresbeginn bin ich Niederlassungsdirektor bei der Autobahn des Bundes. Die Bereitschaft zur Führungsverantwortung war von Anfang an gegeben – ohne verbissenen Ehrgeiz.

 

3. Worin sehen Sie bei Ihrer heutigen Tätigkeit die größte Herausforderung und was macht Ihnen am meisten Spaß?

Mit dem Start der Autobahn GmbH ist für mich die größte Herausforderung, die Niederlassung West aufzubauen und die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenbauverwaltungen aus Hessen, dem Saarland und Rheinland-Pfalz sowie neu eingestellte Kolleginnen und Kollegen zusammenzuführen. Organisationsstrukturen mussten zudem mit Leben gefüllt und neue IT- und Prozesslandschaften etabliert werden. Dank des Engagements der Aufbauteams waren wir von Tag eins an einsatzbereit. Alle haben motiviert angepackt – das macht Spaß.

4. Was braucht eine gute Führungskraft? 

Ein Vorgesetzter sollte immer Vorbild sein und ein Ohr für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben. Wichtig sind auch der Mut und die Leidenschaft, selbst mit anzupacken.

 

5. Was bedeutet für Sie Erfolg?
Erfolg heißt, sich erreichbare Ziele zu setzen und diese dann auch zu erreichen.

 

6. Was raten Sie jungen Menschen, die Verantwortung übernehmen möchten? Was sollten sie mitbringen, um gut gerüstet zu sein?
Es braucht zu allererst eine versierte fachliche Ausbildung. Fachkompetenz ist die wichtigste Grundlage für die Übernahme von Verantwortung und das Erklimmen der Karriereleiter. Meiner Meinung nach sollten Berufsanfänger nicht allzu jung in hohe Positionen streben, sondern zunächst breite Erfahrungen sammeln und dann im richtigen Moment ihr aufgebautes Netzwerk nutzen. 

Teamplayer oder Solokünstler?

ganz klar Teamplayer

Früher Vogel oder Nachteule?

Sowohl als auch.

Schachbrett oder Mountainbike?

Auf jeden Fall alles, was zwei Räder hat...

Neuroth
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