Wettbewerb „Erfolgreiche Frauen im Mittelstand“

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Immer noch nicht vollendete Gleichberechtigung, Quotenfrauen in Vorständen und Aufsichtsräten – Begriffe, die immer mal wieder mal mehr, mal weniger die Tagesdiskussion beherrschen, um dann wieder in der Versenkung zu verschwinden.

Großartige Initiative des Landesfrauenrates

Im Jahr 2018 wurde Eva Reiter, Geschäftsführerin der Itex Gaebler-Industrie-Textilpflege aus Montabaur ausgezeichnet. Die Begründung der acht Jury-Mitglieder: „Ihre Unternehmensethik gibt dem Menschen eindeutig den Vorzug vor der Maschine. Ihre Unternehmenskultur ist beispielhaft, ihre Unternehmensführung geht mit vielen individuellen Lösungen auf die Bedürfnisse der rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein – so gewährt sie z.B zinslose Arbeitnehmerkredite.“ Eva Reiter definiert sich über den Begriff „Mittelständisches Familienunternehmen“, weil dieser für klare Werte und deren konsequente Umsetzung im Alltag steht: für Verantwortung den Mitarbeitern und ihren Familien gegenüber, für höchstes persönliches Engagement und finanzielle Verantwortung, gemäß den Prinzipien des ehrbaren Kaufmanns, der ehrbaren Kauffrau. Konsequente Kundenfokussierung gehört dazu, langfristige Kundenbeziehungen, großes Vertrauen, das man nicht einfach so geschenkt bekommt, sondern sich über einen langen Zeitraum immer wieder neu verdienen muss.

Eva Reiter, Geschäftsführerin der Itex Gaebler-Industriepflege, wurde für ihre herausragende Unternehmensethik ausgezeichnet.

Der Sonderpreis Rheinland-Pfalz

Verena Moser, Geschäftsführerin der Mühlenbäckerei Rudolf Jung GmbH & Co. KG in Westerburg erhielt den Sonderpreis des Landes für die nachhaltige Führung eines Handwerksunternehmens in der zwölften Generation.

Ausgezeichnet für ihr Zukunftskonzept

„Die ausgezeichneten Frauen sind Vorbilder, stellen nicht nur ihre Unternehmen nachhaltig auf, sondern bieten als attraktive Arbeitgeber eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie – alles sehr wichtige Voraussetzungen für eine hohe Partizipation von Frauen im Berufsprozess“, ist Prof. Dr. Nadine Kammerlander überzeugt. Sie ist die Leiterin des Instituts für Familienunternehmen an der WHU und Mitinitiatorin des Wettbewerbs

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