Navigation überspringen
WFG Wiki / Gründung

Geschäftsidee -D-

Wie schützt man eine Geschäftsidee

Gerade am Anfang ist die Geschäftsidee und mit ihr das werdende Unternehmen besonderen Gefahren ausgesetzt. Da viele Ideen auf Neuerungen von Produkten, Dienstleistungen und Verfahren basieren, sind sie eine Fundgrube für Menschen, die sich allzu gerne neue Ideen "ausleihen".

Der Gesetzgeber hat daher mehrere Möglichkeiten geschaffen, das geistige Eigentum eines Unternehmens rechtlich zu schützen. Zusätzlich gibt es auch noch eine Vielzahl weiterer Schutzmaßnahmen.

Grundsatz 1: Geheimhaltung

Jeder Beteiligte eines Gründungsprojektes sollte stets Verschwiegenheit wahren. Informationen über die Innovation sollten nur abstrakt und skizzenhaft verfasst werden.

Experten, die zur Konsultation herangezogen werden, sollten zur Verschwiegenheit verpflichtet und Dokumente, die Details über die Geschäftsidee beinhalten, mit "vertraulich" gekennzeichnet werden.

Grundsatz 2: Schutzrechte

Ein Schutzverfahren, wie etwa die Patentanmeldung leitet man beim Deutschen Patent- und Markenamt in München ein. 

Wenn man auf internationalem Parkett ausreichend geschützt sein will, wendet man sich zusätzlich an das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO)

● Schutzrechte

► Patente

Ein Patent kann nur auf ein kommerziell nutzbares, neues Produkt angemeldet werden. Es kann für die Dauer von bis zu 20 Jahren geschützt werden, was aber sehr kostenintensiv ist. 18 Monate nach Anmeldung wird das Patent veröffentlicht und die Geheimhaltung ist nicht mehr gewährleistet. 

► Gebrauchsmuster

Im Unterschied zum Patent ist beim Gebrauchsmuster die maximale Schutzdauer auf zehn Jahre beschränkt. 

Das Gebrauchsmuster ist ein ungeprüftes Schutzrecht. Es wird nach der Anmeldung nur geprüft, ob die Erfindung als Gebrauchsmuster geschützt werden kann, außerdem wird sie einer Plausibilitätskontrolle unterzogen.

Daraufhin wird das Gebrauchsmuster registriert.

Eventuelle Überschneidungen mit bereits eingetragenen Gebrauchsmustern sind also möglich. Sie werden erst dann geprüft, wenn es zu einem Rechtsstreit kommt. Um dem vorzubeugen kann man einen Rechercheantrag stellen.

► Markenschutz

Namen, Worte, Buchstabenfolgen, Logos, sogar Farbkombinationen und Erkennungsmelodien können markenrechtlich geschützt werden. Die Dauer des Schutzes beträgt zunächst zehn Jahre, kann aber immer wieder um zehn Jahre verlängert werden. 

► Geschmacksschutz

Sowohl grafische als auch plastische Designs können mittels Geschmacksmuster auf bis zu 25 Jahre geschützt werden. Ein Geschmacksmuster kann noch bis zu einem Jahr, nachdem es auf den Markt gekommen ist, als Neuheit angemeldet werden.

► Firmenname

Sie werden automatisch mit Eintrag in das Handelsregister geschützt, so kann in derselben Branche und im selben Amtsbezirk kein zweites Unternehmen unter demselben Namen tätig werden. Firmennamen können zusätzlich als Markennamen geschützt werden.

► Domains

Solange man keine Markenrechte anderer verletzt, ist der Domainname mit Eintragung bei der DENIC eG Domain Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft geschützt und erlischt erst mit der Löschung aus dem Verzeichnis der DENIC. Domainnamen können auch als Marken geschützt werden.

Ihr Ansprechpartner

Michael Jodlauk

Telefon: 02602 124-308
Mail: michael.jodlauk@westerwaldkreis.de

Vielleicht auch interessant?

Betriebliche Absicherung

Ein unbedingtes Muss! Alle Gefahren, die ein Unternehmen in seinem Fortbestand bedrohen könnten, gehören versichert!

Betriebshaftpflicht-versicherung

Grundrisiken absichern. Unternehmen, die sich vor den Forderungen schützen wollen, sollten eine Betriebshaftpflichtversicherung abschließen.

Businessplan -A-

Was ist ein Businessplan?

Businessplan -B-

Die typischen Businessplanfehler

Businessplan -C-

Die häufigsten Stolpersteine bei der Businessplanerstellung

Businessplan -D-

Die Präsentation

Die Finanzplanung -A-

Sinn und Zweck

Die Finanzplanung -B-

Die Ermittlung des Kapitalbedarfs

Die Finanzplanung -C-

Die Erstellung des Finanzierungsplans

Die Finanzplanung -D-

Die Rentabilitätsberechnung

Die Finanzplanung -E-

Die Ermittlung der Kapitaldienstfähigkeit

Die Finanzplanung -F-

Die Erstellung eines Liquiditätsplans

Die Hausbank -A-

Das deutsche Bankensystem

Die Hausbank -B-

Die Wahl der richtigen Hausbank

Die Hausbank -C-

Das Hausbankprinzip

Die Hausbank -D-

Zwanzig Tipps für ein erfolgreiches Bankgespräch

Die Hausbank -E-

Banküblichen Sicherheiten

Die Hausbank -F-

Die wichtigsten Sicherheiten im Überblick

Die Hausbank -G-

Die Herausgabe von Sicherheiten

Formen der Selbständigkeit

Es führen viele Wege in die Selbstständigkeit.

Franchise -A-

Was ist Franchising?

Franchise -B-

Formen

Franchise -C-

Leistungsströme

Franchise -D-

Vor- und Nachteile

Franchise -E-

Gründungskosten

Franchise -F-

Öffentliche Fördermittel

Franchise -G-

Franchise-Handbuch

Franchise -H-

Das Franchiseangebot

Franchise -I-

Die Franchiseangebotsprüfung

Franchise -J-

Unseriöse Angebote erkennen

Franchise -K-

Franchisevertrag

Geld für Gründer(innen)

Diese Zuschüsse sollten Sie kennen.

Geschäftsidee -A-

Wege zur Geschäftsidee.

Geschäftsidee -B-

Die Weiterentwicklung einer Geschäftsidee.

Geschäftsidee -C-

Die Bewertung einer Geschäftsidee.

Geschäftsidee -E-

Präsentation einer Geschäftsidee.

Gewerbeanmeldung -A-

Gewerbeamt

Gewerbeanmeldung -B-

Firmierung

Gewerbeanmeldung -C-

Sondererlaubnisse zur Gewerbeausführung.

Gewerbeanmeldung -D-

Amtsgericht: Handelsregister

Gewerbeanmeldung -E-

Kammern: IHK und HwK

Gewerbeanmeldung -F-

Finanzamt

Gewerbeanmeldung -G-

Bundesagentur für Arbeit: Betriebsnummer

Gewerbeanmeldung -H-

Berufsgenossenschaft

Gewerbeanmeldung -I-

Sozialversicherungen

Gewerbeanmeldung -J-

Gewerbeaufsichtsamt

Gewerbeanmeldung -K-

Amtsgericht: Partnerschaftsregister

Gründerpreis "Pioniergeist"

Pionier - französisch für „Wegbereiter, Bahnbrecher“ - genau das, was viele Gründerinnen und Gründen mit ihren Ideen sind.

Gründungsfinanzierung -A-

Finanzierungsquellen im Überblick

Gründungsfinanzierung -B-

Eigenkapitalfinanzierung

Gründungsfinanzierung -C-

Mezzanine Finanzierung

Gründungsfinanzierung -D-

Kurzfristige Fremdkapitalfinanzierung

Gründungsfinanzierung -E-

Langfristige Fremdkapitalfinanzierung

Gründungsfinanzierung -F-

Sonderformen der Finanzierung

Gründungsfinanzierung -G-

Resümee

Nebenberufliche Selbständigkeit -A-

Arbeitgebererlaubnis

Nebenberufliche Selbständigkeit -B-

Erst anmelden - dann durchstarten

Nebenberufliche Selbständigkeit -C-

Ein erster sicherer Schritt in die Selbständigkeit?!

Nebenberufliche Selbständigkeit -D-

Öffentliche Fördermittel

Nebenberufliche Selbständigkeit -E-

Die Rechtsformwahl oder Qual der Wahl?

Nebenberufliche Selbständigkeit -F-

Sozialversicherung: Darauf sollten Sie achten

Nebenberufliche Selbständigkeit -G-

Steuerpflicht: Hiermit müssen Sie rechnen

Personal -A-

Die Personalplanung

Personal -B-

Die Personalsuche

Personal -C-

Die Personal(vor)auswahl

Personal -D-

Das Bewerbungsgespräch

Personal -E-

Die Personaleinstellung

Personal -F-

Die Personalkündigung

Personal -G-

Meldepflichten des Arbeitgebers

Private Absicherung -A-

Kranken- und Pflegeversicherung – Dringend notwendig!

Private Absicherung -B-

Private Absicherung - Frühzeitig ans Alter denken.

Private Absicherung -C-

Arbeitslosenversicherung – Ein Auffangnetz.

Private Absicherung -D-

Gesetzliche Unfallversicherung – Ein Auffangnetz bei unerwartetem Aus.

Sachversicherungen

Betriebliches Sachvermögen braucht Sicherheit.

Schadensregulierung

Manchmal erhält der Versicherte keine oder nur eine geminderte Leistung, obwohl eigentlich die Voraussetzungen für eine vollständige Entschädigung vorlagen.

Steuern -A-

Der Betriebsfragebogen

Steuern -B-

Die steuerliche Gewinnermittlung

Steuern -C-

Die wichtigsten betrieblichen Steuern

Steuern -D-

Die wichtigsten persönlichen Steuern

Steuern -E-

Steuertermine

Steuern -F-

Zehn Tipps für den Umgang mit dem Finanzamt

Steuern -G-

Das Finanzamt als Finanzier oder 22 Steuertipps

Studium und Selbständigkeit -A-

Geht das überhaupt? Grundsätzlich steht es jedem Studenten frei, sich neben dem Studium selbstständig zu machen.

Studium und Selbständigkeit -B-

Gewerbeanmeldung nicht vergessen! Nachdem die Überlegung feststeht, sich neben dem Studium selbstständig machen zu wollen, geht es an den offiziellen Teil.

Studium und Selbständigkeit -C-

Finanzielle Auswirkungen. Wieviel darf ein Student verdienen, wenn er sich selbstständig macht?

Studium und Selbständigkeit -D-

Steuerpflicht beachten! Selbstständige Studenten unterliegen der Einkommensteuer- und Umsatzsteuerpflicht.

Unternehmensrechtsformen -A-

Einzelunternehmen

Unternehmensrechtsformen -B-

Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Unternehmensrechtsformen -C-

Offene Handelsgesellschaft

Unternehmensrechtsformen -D-

Kommanditgesellschaft

Unternehmensrechtsformen -E-

Partnerschaftsgesellschaft

Unternehmensrechtsformen -F-

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Unternehmensrechtsformen -G-

Ein-Mann-GmbH

Unternehmensrechtsformen -H-

Unternehmensgesellschaft

Unternehmensrechtsformen -I-

GmbH & Co. KG

Unternehmensrechtsformen -J-

Stille Gesellschaft

Unternehmensrechtsformen -K-

Aktiengesellschaft

Verkauf -A-

Marktanalyse

Verkauf -B-

Kundenanalyse

Verkauf -C-

Standortanalyse

Verkauf -D-

Preisfindung

Verkauf -E-

Kundenbindung

Verkauf -F-

Kundengewinnung (Verkaufsförderung)

Verkauf -G-

Kundengewinnung (Public Relation)

Versicherungsvertrag

Gut vorbereiten und prüfen! Der Versicherungsabschluss ist nichts anderes als der Kauf eines Schutzes und ist demnach genauso zu behandeln wie der Kauf einer x-beliebigen Dienstleistung.

Wahl der richtigen Rechtsform -A-

Allgemeines zur Rechtsformwahl

Wahl der richtigen Rechtsform -B-

Gibt es die „richtige“ Rechtsform?

Wahl der richtigen Rechtsform -C-

Personengesellschaft versus Kapitalgesellschaft

Wahl der richtigen Rechtsform -D-

Rechnungslegung