Navigation überspringen
WFG Wiki / Gründung

Gewerbeanmeldung -G-

Bundesagentur für Arbeit: Betriebsnummer 

Der Betriebsnummern-Service der Bundesagentur für Arbeit teilt Ihnen eine Betriebsnummer mit, wenn Sie Arbeitnehmer/innen beschäftigen und Ihren Betrieb dort anmelden. Die Betriebsnummer muss in die Versicherungsnachweise der Arbeitnehmer/innen eintragen werden.

Auch wenn ein schon bestehender Betrieb übernommen wird, muss eine neue Betriebsnummer beantragt werden, da diese an den Inhaber eines jeden Betriebes gebunden ist. Gleichzeitig erhält man auch ein "Schlüsselverzeichnis" über die Art der versicherungspflichtigen Tätigkeiten, die für die Anmeldung zur Berufsgenossenschaft benötigt werden.

● Was ist eine Betriebsnummer?

Die Betriebsnummer ist Grundlage für die Meldung zur Sozialversicherung, die der Arbeitgeber einmal im Jahr für seine Beschäftigten abgeben muss. Sie ist ein Identifikationsmerkmal für den Namen, die Anschrift und die vom Betriebsnummern-Service bestimmte Wirtschaftsklasse eines Betriebes. Sie besteht aus acht Ziffern.

● Wann wird eine Betriebsnummer benötigt?

Wenn ein Betrieb mindestens einen Arbeitnehmer beschäftigt, braucht er zur Anmeldung bei der Krankenkasse eine Betriebsnummer vom Arbeitsamt. Grundsätzlich benötigt also jeder Arbeitgeber, der Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigt, eine Betriebsnummer. 

Auch müssen geringfügig Beschäftigte (unter 450 Euro im Monat) bei der Krankenkasse angemeldet werden. Daher benötigen auch Arbeitgeber mit ausschließlich geringfügig Beschäftigten eine Betriebsnummer. 

Außerdem ist der Arbeitgeber verpflichtet, es dem Betriebsnummern-Service mitzuteilen, wenn sich die Anschrift, die Unternehmensform, der wirtschaftliche Schwerpunkt oder die Inhaber ändern. 

● Wozu wird die Betriebsnummer benötigt?

Arbeitgeber (Betriebe, Vereine, Verwaltungen etc.) benötigen für ihre Meldungen zur Sozialversicherung, die einmal pro Jahr abgegeben werden muss, eine Betriebsnummer. Mit dieser Nummer werden die Beiträge zur Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung abgerechnet. 

Ohne Betriebsnummer ist keine Anmeldung zur Sozialversicherung möglich. 

Außerdem ist die Betriebsnummer erforderlich, um Beschäftigte bei den Krankenkassen an- und abzumelden. 

Auch für betriebsbezogene Arbeitsgenehmigungen oder für Unfallanzeigen an die Berufsgenossenschaft ist die Betriebsnummer wichtig. 

Die Betriebsnummer hat noch eine weitere Funktion: Sie dient als Schlüssel für die Beschäftigtenstatistik. Dadurch werden Aussagen zur Beschäftigungssituation in den einzelnen Wirtschaftszweigen, Regionen und weiteren Merkmalen möglich.

● Wer vergibt die Betriebsnummer?

Die Zuteilung der Betriebsnummer sowie die Erfassung der in diesem Zusammenhang erforderlichen Betriebsdaten erfolgt durch den Betriebsnummern-Service. 

Adresse:
Eschberger Weg 68 
66221 Saarbrücken

Drei Ausnahmefälle

Die Zuteilung der Betriebsnummer erfolgt in der Regel durch den Betriebsnummernservice der Bundesanstalt für Arbeit. Es gibt aber drei Ausnahmen:

1. Ausnahme

Sie sind Privathaushalt. Sie haben noch nie eine Betriebsnummer erhalten und beschäftigen Arbeitnehmer, die Tätigkeiten in einem privaten Haushalt verrichten, ausschließlich auf 450-Euro-Basis.

Kontaktadresse: Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung

Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See
44781 Bochum
Tel. 0234/304 – 0 oder 0355/2902-70799

2. Ausnahme

Sie sind ein knappschaftlicher Betrieb (Gewinnung von Mineralien, z.B. Kohle, Ton, Kies usw.), setzen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in einem
knappschaftlichen Betrieb ein oder beschäftigen Arbeitnehmer, die knappschaftliche Arbeiten auf Schachtanlagen verrichten oder zu Sanierungsarbeiten im Tagebau eingesetzt werden.

Kontaktadresse: Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See; Dezernat VII.1.1 in Essen

Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See
44781 Bochum
Tel. 0234 304 – 0 oder 0201/384-71105 oder 71106
Fax 0234 304 - 66050
www.kbs.de

3. Ausnahme

Seefahrts- und Fischereibetriebe

Kontaktadresse: Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See; Dezernat VII.2.10 in Hamburg

Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See
44781 Bochum
Tel. 0234 304 – 0 oder 0201/384-71105 oder 71106
Fax 0234 304 - 66050

Die Vergabe der Betriebsnummer ist kostenlos. 

Folgende Angaben sind wichtig für die Beantragung:

- Firmenanschrift
- Firmenname
- Telefonnummer, Faxnummer oder E-Mail Adresse
- Name des Ansprechpartners für den Betriebsnummern-Service
- genaue Bezeichnung der Branche, in der die Firma tätig wird. 

Wichtig ist auch das Schlüsselverzeichnis.

Mit dem Schlüsselverzeichnis werden gegenüber der Krankenkasse verschlüsselte Angaben über ausgeübte Tätigkeit, die Stellung im Beruf und die Ausbildung der Beschäftigten gemacht.

Ihr Ansprechpartner

Michael Jodlauk

Telefon: 02602 124-308
Mail: michael.jodlauk@westerwaldkreis.de

Vielleicht auch interessant?

Betriebliche Absicherung

Ein unbedingtes Muss! Alle Gefahren, die ein Unternehmen in seinem Fortbestand bedrohen könnten, gehören versichert!

Betriebshaftpflicht-versicherung

Grundrisiken absichern. Unternehmen, die sich vor den Forderungen schützen wollen, sollten eine Betriebshaftpflichtversicherung abschließen.

Businessplan -A-

Was ist ein Businessplan?

Businessplan -B-

Die typischen Businessplanfehler

Businessplan -C-

Die häufigsten Stolpersteine bei der Businessplanerstellung

Businessplan -D-

Die Präsentation

Die Finanzplanung -A-

Sinn und Zweck

Die Finanzplanung -B-

Die Ermittlung des Kapitalbedarfs

Die Finanzplanung -C-

Die Erstellung des Finanzierungsplans

Die Finanzplanung -D-

Die Rentabilitätsberechnung

Die Finanzplanung -E-

Die Ermittlung der Kapitaldienstfähigkeit

Die Finanzplanung -F-

Die Erstellung eines Liquiditätsplans

Die Hausbank -A-

Das deutsche Bankensystem

Die Hausbank -B-

Die Wahl der richtigen Hausbank

Die Hausbank -C-

Das Hausbankprinzip

Die Hausbank -D-

Zwanzig Tipps für ein erfolgreiches Bankgespräch

Die Hausbank -E-

Banküblichen Sicherheiten

Die Hausbank -F-

Die wichtigsten Sicherheiten im Überblick

Die Hausbank -G-

Die Herausgabe von Sicherheiten

Formen der Selbständigkeit

Es führen viele Wege in die Selbstständigkeit.

Franchise -A-

Was ist Franchising?

Franchise -B-

Formen

Franchise -C-

Leistungsströme

Franchise -D-

Vor- und Nachteile

Franchise -E-

Gründungskosten

Franchise -F-

Öffentliche Fördermittel

Franchise -G-

Franchise-Handbuch

Franchise -H-

Das Franchiseangebot

Franchise -I-

Die Franchiseangebotsprüfung

Franchise -J-

Unseriöse Angebote erkennen

Franchise -K-

Franchisevertrag

Geld für Gründer(innen)

Diese Zuschüsse sollten Sie kennen.

Geschäftsidee -A-

Wege zur Geschäftsidee.

Geschäftsidee -B-

Die Weiterentwicklung einer Geschäftsidee.

Geschäftsidee -C-

Die Bewertung einer Geschäftsidee.

Geschäftsidee -D-

Wie schützt man eine Geschäftsidee.

Geschäftsidee -E-

Präsentation einer Geschäftsidee.

Gewerbeanmeldung -A-

Gewerbeamt

Gewerbeanmeldung -B-

Firmierung

Gewerbeanmeldung -C-

Sondererlaubnisse zur Gewerbeausführung.

Gewerbeanmeldung -D-

Amtsgericht: Handelsregister

Gewerbeanmeldung -E-

Kammern: IHK und HwK

Gewerbeanmeldung -F-

Finanzamt

Gewerbeanmeldung -H-

Berufsgenossenschaft

Gewerbeanmeldung -I-

Sozialversicherungen

Gewerbeanmeldung -J-

Gewerbeaufsichtsamt

Gewerbeanmeldung -K-

Amtsgericht: Partnerschaftsregister

Gründerpreis "Pioniergeist"

Pionier - französisch für „Wegbereiter, Bahnbrecher“ - genau das, was viele Gründerinnen und Gründen mit ihren Ideen sind.

Gründungsfinanzierung -A-

Finanzierungsquellen im Überblick

Gründungsfinanzierung -B-

Eigenkapitalfinanzierung

Gründungsfinanzierung -C-

Mezzanine Finanzierung

Gründungsfinanzierung -D-

Kurzfristige Fremdkapitalfinanzierung

Gründungsfinanzierung -E-

Langfristige Fremdkapitalfinanzierung

Gründungsfinanzierung -F-

Sonderformen der Finanzierung

Gründungsfinanzierung -G-

Resümee

Nebenberufliche Selbständigkeit -A-

Arbeitgebererlaubnis

Nebenberufliche Selbständigkeit -B-

Erst anmelden - dann durchstarten

Nebenberufliche Selbständigkeit -C-

Ein erster sicherer Schritt in die Selbständigkeit?!

Nebenberufliche Selbständigkeit -D-

Öffentliche Fördermittel

Nebenberufliche Selbständigkeit -E-

Die Rechtsformwahl oder Qual der Wahl?

Nebenberufliche Selbständigkeit -F-

Sozialversicherung: Darauf sollten Sie achten

Nebenberufliche Selbständigkeit -G-

Steuerpflicht: Hiermit müssen Sie rechnen

Personal -A-

Die Personalplanung

Personal -B-

Die Personalsuche

Personal -C-

Die Personal(vor)auswahl

Personal -D-

Das Bewerbungsgespräch

Personal -E-

Die Personaleinstellung

Personal -F-

Die Personalkündigung

Personal -G-

Meldepflichten des Arbeitgebers

Private Absicherung -A-

Kranken- und Pflegeversicherung – Dringend notwendig!

Private Absicherung -B-

Private Absicherung - Frühzeitig ans Alter denken.

Private Absicherung -C-

Arbeitslosenversicherung – Ein Auffangnetz.

Private Absicherung -D-

Gesetzliche Unfallversicherung – Ein Auffangnetz bei unerwartetem Aus.

Sachversicherungen

Betriebliches Sachvermögen braucht Sicherheit.

Schadensregulierung

Manchmal erhält der Versicherte keine oder nur eine geminderte Leistung, obwohl eigentlich die Voraussetzungen für eine vollständige Entschädigung vorlagen.

Steuern -A-

Der Betriebsfragebogen

Steuern -B-

Die steuerliche Gewinnermittlung

Steuern -C-

Die wichtigsten betrieblichen Steuern

Steuern -D-

Die wichtigsten persönlichen Steuern

Steuern -E-

Steuertermine

Steuern -F-

Zehn Tipps für den Umgang mit dem Finanzamt

Steuern -G-

Das Finanzamt als Finanzier oder 22 Steuertipps

Studium und Selbständigkeit -A-

Geht das überhaupt? Grundsätzlich steht es jedem Studenten frei, sich neben dem Studium selbstständig zu machen.

Studium und Selbständigkeit -B-

Gewerbeanmeldung nicht vergessen! Nachdem die Überlegung feststeht, sich neben dem Studium selbstständig machen zu wollen, geht es an den offiziellen Teil.

Studium und Selbständigkeit -C-

Finanzielle Auswirkungen. Wieviel darf ein Student verdienen, wenn er sich selbstständig macht?

Studium und Selbständigkeit -D-

Steuerpflicht beachten! Selbstständige Studenten unterliegen der Einkommensteuer- und Umsatzsteuerpflicht.

Unternehmensrechtsformen -A-

Einzelunternehmen

Unternehmensrechtsformen -B-

Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Unternehmensrechtsformen -C-

Offene Handelsgesellschaft

Unternehmensrechtsformen -D-

Kommanditgesellschaft

Unternehmensrechtsformen -E-

Partnerschaftsgesellschaft

Unternehmensrechtsformen -F-

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Unternehmensrechtsformen -G-

Ein-Mann-GmbH

Unternehmensrechtsformen -H-

Unternehmensgesellschaft

Unternehmensrechtsformen -I-

GmbH & Co. KG

Unternehmensrechtsformen -J-

Stille Gesellschaft

Unternehmensrechtsformen -K-

Aktiengesellschaft

Verkauf -A-

Marktanalyse

Verkauf -B-

Kundenanalyse

Verkauf -C-

Standortanalyse

Verkauf -D-

Preisfindung

Verkauf -E-

Kundenbindung

Verkauf -F-

Kundengewinnung (Verkaufsförderung)

Verkauf -G-

Kundengewinnung (Public Relation)

Versicherungsvertrag

Gut vorbereiten und prüfen! Der Versicherungsabschluss ist nichts anderes als der Kauf eines Schutzes und ist demnach genauso zu behandeln wie der Kauf einer x-beliebigen Dienstleistung.

Wahl der richtigen Rechtsform -A-

Allgemeines zur Rechtsformwahl

Wahl der richtigen Rechtsform -B-

Gibt es die „richtige“ Rechtsform?

Wahl der richtigen Rechtsform -C-

Personengesellschaft versus Kapitalgesellschaft

Wahl der richtigen Rechtsform -D-

Rechnungslegung